Coaching steht an einem Wendepunkt
Speaking
Ellen Flies vertieft mit Vortrag „Ein emotionsaktivierendes Anwendungsszenario für Coaching“ das Thema Embodiment und Emotionen.
Coaching steht an einem Wendepunkt.
Fast 1000 Anmeldungen zu einer Vorlesungsreihe über Embodiment und Emotionen zeigen, dass sich unser Verständnis von Führung verändert. Nicht oberflächlich, sondern grundlegend.
Über viele Jahre haben wir Entwicklung vor allem kognitiv gedacht. Analyse, Reflexion, Perspektivwechsel. Das bleibt wichtig. Aber es reicht nicht.
Unter Druck entscheidet sich Wirksamkeit nicht im Denken, sondern in der Selbstregulation.
Embodiment heißt für mich, Körper und Emotion als präzise Informationssysteme professioneller Führung zu verstehen. Nicht als Störfaktoren, sondern als Grundlage.
Es geht um Interozeption, um Emotionsregulation und um Mentalisierung. Drei Fähigkeiten, die darüber entscheiden, ob Führung reaktiv bleibt oder bewusst gestaltet wird.
Coaching wird dadurch nicht weicher. Es wird genauer.
Wenn diese Ebenen zusammenspielen, entsteht Wahlfreiheit. Und genau diese Wahlfreiheit braucht Führung in Zeiten von Komplexität und KI-getriebener Geschwindigkeit.
Embodiment ist kein Trend. Es verschiebt unser Verständnis davon, wie Wahrnehmung, Emotion und Denken – besonders unter Druck – zusammenwirken.
Anfang Februar 2026 hielt Ellen Flies den Vortrag „Ein emotionsaktivierendes Anwendungsszenario für Coaching“ für den DBVC Deutscher Bundesverband Coaching e.V. Nicht nur die Anmeldezahlen, auch die Resonanz nach dem Vortrag zeigen, wie stark das Thema mittlerweile im Coaching angekommen ist und welche Relevanz es hat.
Dipl.-Psych. Ellen Flies: „Reden reicht nicht. Wirksamkeit im Coaching entsteht dort, wo Emotionen verkörpert erlebt und reguliert werden – nicht als Gefühlsduselei, sondern als Präzisionsarbeit für Pragmatiker.
Die große Resonanz auf die Ringvorlesung hat mich sehr gefreut – sie zeigt, wie aktuell und notwendig emotionsaktivierende Zugänge im Coaching sind.“
Haben auch Sie Interesse am Vortrag und möchten stärker in das Thema Embodiment vertiefen einsteigen?
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Speaking
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So fing alles an:
Speaking
Mein Video für den Act beim DBVC-Sommerfest in Köln.
Und dann stand ich da. Ohne PowerPoint. Mit einem Hund.
„Emotionen im Coaching“
Kein klassischer Vortrag. Kein Pitch.
Ein Act – zum Spüren, Erleben, Mitgehen.
Ich hatte einen lebensgroßen Hund dabei, aus Plüsch. Warum?
Er stand für das, was oft im Schatten liegt:
Emotion als Führungskraft.
Nicht als Gegenspieler der Ratio – sondern als ihr Ursprung.
„The emotional dog with the rational tail“ –
die treffende Metapher von Jonathan Haidt für das Verhältnis von Emotion und Ratio.
Genau darum ging es.
Und genau darum ging es:
Wie Emotionen über den Körper den Weg ins Bewusstsein finden.
Nicht kontrolliert, nicht analysiert, sondern integriert. Verkörpert. Führbar.
Wir haben gemeinsam den peripersonalen Raum ausgelotet mit Seil, Stimme, Präsenz.
Und erlebt, wie sich ALBA-Emoting anfühlt, wenn es nicht erklärt, sondern gelebt wird.
Denn: Arbeiten mit Emotionen heißt nicht, über Gefühle zu reden, sondern sie im Körper zu halten, durch den Atem zu führen
und bewusst nutzbar zu machen.
Echt. Jetzt.
Ich freue mich besonders über die Resonanz über das Fest hinaus, von hochkarätigen Kolleg:innen, die die Tiefe dieses Themas mittragen.
Danke an den DBVC Deutscher Bundesverband Coaching e.V. , an Christina Georgsson, MBA und Michaela Ritter für das Vertrauen und an alle Kollg:innen, die dabei waren. Es war mir eine Freude und Ehre.
Was denkt ihr über die Bedeutung von Embodiment und Emotionen im Leadership-Coaching und in der Weiterbildung von Coaches?
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Emotion und Leadership: Ellen Flies im Video
Speaking
Am 25.03.2023 hat Ellen Flies im grünen Salon der Berliner Volksbühne in einem kurzen Vortrag beschrieben, was das Verhältnis von Emotionen und Leadership so besonders macht. Sehen Sie hier einen Zusammenschnitt Ihres Impulsvortags.
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